Aktuelles

Alle Neuigkeiten auf einen Blick.

MdL Dr. Martin Huber setzt bei Umweltpolitik auf „global Denken – regional Handeln“

29.05.2017

Zahlreiche Gäste waren am Samstag, den 27. Mai 2017 der Einladung der Jungen Union Oberbayern zum Kommunalpolitikertag gefolgt. Ein Schwerpunkt des Tages waren die Herausforderungen im Bereich der kommunalen Umweltpolitik. Mit Staatsministerin Ulrike Scharf und den Kreisräten Maximilian Lederer und Josef Meier diskutierte Dr. Martin Huber auf dem Podium über regionale Praxisbeispiele.

„Starke und lebenswerte Kommunen“ war der Leitgedanke des Kommunalpolitikertags, der unter Federführung des Bundestagsabgeordneten und JU-Bezirksvorsitzenden Tobias Zech und des Arbeitskreisleiters für Kommunalpolitik, Ferdinand Schmidpeter, organisiert wurde. Der Tag wurde intensiv genutzt, um in der Mitte der Legislaturperiode thematische Schwerpunkte für die kommenden drei Jahre zu setzen. Nach einem Impulsreferat von Ulrike Scharf, der Bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, diskutierten die Podiumsgäste und die Zuhörer im aktiven Dialog darüber wie Erneuerbare Energien vor Ort ausgebaut werden können und welche Strategien zur Renaturierung von Flüssen in Bayern sinnvoll sind. Auch der Klimaschutz wurde als kommunalpolitisches Thema aufgegriffen. Im Zentrum der Diskussion stand immer die Frage, wie Umweltpolitik ausgestaltet werden sollte um ein Gleichgewicht zwischen Ökonomie und Ökologie zu erreichen.

Der Landtagsabgeordnete Dr. Martin Huber machte an einem Beispiel deutlich, wie Umweltpolitik nicht funktionieren könne: „Durch ein pauschales Dieselverbot in Großstädten werden wir unserer Verantwortung nicht gerecht. Maßnahmen, wie sie in Stuttgart angedacht sind, kommen einer massenweisen Enteignung von Verbrauchern nahe, während der Umwelt wenig geholfen wird.“, so Huber. Weiterhin machte er deutlich: „In München erfüllen etwa 40 Prozent aller Dieselfahrzeuge die strenge Euro-6-Norm. Diese Fahrzeuge sind für die Umwelt meist weniger schädlich als benzinbetriebene Fahrzeuge. Die restlichen Dieselfahrzeuge gehören zu großen Teilen bayerischen Firmen und Handwerksbetrieben. Wenn wir diese Fahrzeuge verbieten geht es bei vielen Firmen um die Existenz. Da greifen wir direkt unsere Wirtschaft an.“ Um die Stickstoffbelastung durch Straßenverkehr nachhaltig zu reduzieren setzt Huber vielmehr auf neue Anreize im Bereich der E-Mobilität und bei Hybridfahrzeugen.

Dr. Martin Huber sieht die regionale Umweltpolitik auch in einem weltweiten Kontext. „Im Umweltschutz müssen wir global Denken und regional Handeln.“, so der Landtagsabgeordnete. Deshalb plädierte er in seinen Schlussworten für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Als vorbildliches Beispiel nannte er Städte und Gemeinden, die beim Kauf von Dienstkleidung auf nachhaltige Textilien mit Öko-Siegel achten: „Zum bayerischen Umweltschutzkonzept gehört auch, dass wir noch stärker auf umweltfreundliche Produktionsmethoden achten – egal wo die Textilien produziert werden.“

Dr. Martin Huber MdL

Maximilianeum
81627 München
Telefon : 089 4126 2969
Telefax : 089 4126 1969
E-Mail  : martin.huber@csu-landtag.de