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Und plötzlich hört jemand mit…

31.05.2017

Beim parlamentarischen Frühstück der Firma CHECKPOINT im Bayerischen Landtag erfuhren die Abgeordneten, wie schnell Daten unerwünscht an Dritte gelangen können. Abgeordneter Martin Huber, der das Gespräch organisiert hatte, forderte dazu auf, das Bewusstsein zum Schutz der eigenen Daten zu stärken.

„Jede noch so starke Firewall hilft nichts, wenn schadhafte Applikationen selbst installiert werden oder bereits vorinstalliert sind. Deshalb muss die Sensibilität der Nutzer gestärkt werden. Jeder Nutzer muss wissen: jede App muss sorgfältig überprüft werden!“, so Hubers Fazit.

In einem Vortrag hatte Checkpoint erklärt, welche Gefahrenstellen es im Alltag gebe: von unsicheren Netzwerken, der automatischen Ortung, der Entwendung von Emails, ungewollten Mikrofonaufnahmen, dem Abfangen von Nachrichten bis hin zum Stehlen von Passwörtern sei alles relativ einfach und ohne Wissen des Nutzers möglich.

Das Problem sei vor allem, dass man die Schadsoftware unbemerkt über Apps herunterlade, die nicht zertifiziert sind. Deshalb müsse man schon früh sensibilisieren.

„Es braucht eine Verkehrsschule für den Internetverkehr, bereits in der Grundschule!“, erklärte Martin Huber. „Aber auch ältere Nutzer müssen sich genau mit den Einstellungen ihres Handys befassen. Oft entscheidet man selbst mit einem Häkchen darüber, ob eigene Daten herausgegeben werden oder nicht.“, so Huber.

Dr. Martin Huber MdL

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