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Denkmalschutz mit Augenmaß

02.06.2017
Generalkonservator Mathias Pfeil, Martin Huber, MdL; Martin Schöffel, MdL; Michael Hofmann, MdL und Walter Nussel, MdL
Generalkonservator Mathias Pfeil, Martin Huber, MdL; Martin Schöffel, MdL; Michael Hofmann, MdL und Walter Nussel, MdL

„Erhaltenswertes erhalten und integrieren - Neues zulassen“: Das könnte das Motto eines bürgerfreundlichen Denkmalschutzes sein, den wir in Bayern brauchen!“ erklärte Martin Huber beim Besuch der Jungen Gruppe im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.

Landeskonservator Mathias Pfeil erklärte die Grundlagen des Denkmalschutzes in Bayern. Denkmäler seien von Menschen geschaffene Sachen aus vergangener Zeit, deren Erhalt im Interesse der Allgemeinheit liege. Es gebe fünf Kriterien, anhand derer ein Denkmal festgestellt werde: die geschichtliche, künstlerische, städtebauliche, wissenschaftliche oder volkskundliche Bedeutung.

Entschieden werden Anträge zur Veränderung von denkmalgeschützten Sachen von der Unteren Denkmalschutzbehörde. Das Landesamt gibt eine fachliche Stellungnahme dazu ab. Vor Ort ist aber zu entscheiden, ob das Wohl der Allgemeinheit überwiegt oder ob andere Belange von öffentlichem Interesse dem Denkmalschutz entgegenstehen – etwa wenn die Sauberkeit des Grundwassers in Gefahr ist.

Die Abgeordneten setzten sich dafür ein, diese Abwägung im Sinne von pragmatischen und praktikablen Lösungen vor Ort zu treffen. Denn einig war man sich vor allem über eines: Ein Denkmal, das nicht erhalten werden kann und verfällt hilft niemandem.

Dr. Martin Huber MdL

Maximilianeum
81627 München
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Telefax : 089 4126 1969
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