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Die Geschichte zeigt: Friede ist nicht selbstverständlich - Zusammenarbeit in Europa ist Lehre aus der Geschichte

14.09.2017

Landtagsabgeordneter Martin Huber dankte bei der Wallfahrt zur Kümmerniskapelle in Burghausen dem Vorsitzenden der KSK Burghausen Christian Botz für sein tatkräftiges Engagement. Bereits zum 147. Mal machten sich rund 50 Mitglieder von Vereinen und Pfarrgemeinden zur Friedenswallfahrt auf. In seinem Grußwort betonte der Landtagsabgeordnete, wie wichtig es gerade jetzt sei, sich für den Frieden einzusetzen.

„Jahr für Jahr finden wir uns zu dieser Friedenswallfahrt zusammen, um zu erinnern und um im Gebet vereint für die Hoffnung und den Frieden einzutreten. Wir spüren, dass die internationalen Konflikte jedes Jahr mehr werden. Die Bedrohung für den Weltfrieden nimmt eher zu. Gleichzeitig steigen die Migrationsbewegungen in der ganzen Welt. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Der Klimawandel zeigt bereits seine Auswirkungen und vernichtet fruchtbares Land. In Afrika nimmt die Bevölkerung dennoch zu. Es ist in unserem Interesse, dass wir uns vor Ort engagieren, um die Fluchtursachen zu bekämpfen!“

Manche würden fordern, dass Deutschland aus internationalen Organisationen austreten soll. Das sei der völlig falsche Weg. „Wir brauchen die Kooperation in der internationalen Gemeinschaft, denn alleine wird Deutschland die Probleme nicht lösen können. Auch wenn die Europäische Union an manchen Stellen ihre Macken hat – wir sollten trotzdem dankbar sein für dieses einzigartige Friedensprojekt!“, so Huber.

Europa sei nichts anderes als die Lehre aus der Geschichte. Er habe sich die Mühe gemacht, nachzuschauen, was seit 1700 auf europäischem Boden geschehen sei. Irgendwann habe er aufgehört, die Kriege und Konflikte zu zählen, in die die Länder Europas verwickelt gewesen seien. „Wir müssen uns in Erinnerung rufen, dass es in den drei Jahrhunderten der Neuzeit auf europäischem Boden letzten Endes mehrere Dutzend Kriege gegeben hat, die Zerstörung und viel Leid über die Völker Europas gebracht haben. Dass wir jetzt seit 70 Jahren in Frieden und Freiheit leben ist keine Selbstverständlichkeit! Deshalb sollte jeder Einzelne von uns seinen Beitrag zum Frieden leisten. Ein erster Schritt ist, aus der Geschichte zu lernen und diese jedes Jahr aufs Neue bei der Wallfahrt zur  Kümmernis in Erinnerung zu rufen.“, erklärt Huber.

Dr. Martin Huber MdL

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