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Über 200 Gäste beim größten Stammtisch Altöttings - Diskussion über den Begriff Heimat

19.02.2018
Susanne Hornberger, Martin Huber
Susanne Hornberger, Martin Huber

Über 200 Gäste folgten der Einladung von Landtagsabgeordnetem Dr. Martin Huber an den größten Stammtisch im Landkreis Altötting. Im Hotel zur Post diskutierten BR-Schauspielerin Senta Auth, BDKJ-Diözesanvorsitzende Dr. Stephanie von Luttitz und Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Sascha Schnürer mit Moderatorin Susanne Hornberger und Gastgeber Martin Huber, MdL.

Der Festsaal im Hotel Zur Post war bis zum letzten Platz gefüllt, als Martin Huber mit seinen Gästen zum Thema Heimat diskutierte. Er machte gleich zu Beginn deutlich, dass Heimat ein sehr emotionaler und identitätsstiftender Begriff sei, der von jedem individuell definiert werde.

Für 50 Prozent der Teilnehmer einer TED-Umfrage während der Veranstaltung machen „Tradition, Ehrenamt und christliche Prägung“ das bayerische Lebensgefühl und Heimat aus. 32 Prozent gaben „Natur und Landschaft“ als prägendes Element an. Wie individuell die Frage nach „Heimat“ beantwortet wird, zeigte das Podium. Senta Auth bezeichnete es als unerlässlich, dass man sich zu Hause sicher fühlen könne.

Für Stephanie von Luttitz ist Heimat der Ort Bayern an sich oder einfach nur „das Brotzeitbrettl von der Mama“ und Unternehmer Sascha Schnürer erklärte die Wahrnehmung im Ausland. Wenn man dort die Heimat Bayern erwähne höre man sofort die Begriffe „Bier“, „Weißwurst“, „Lederhosen“. Das sei ein Türöffner für jedes Gespräch.

In einer zweiten Runde wandte sich das Podium dem Themenkomplex Bewahrung der Natur in Bayern zu. "Laut einer Studie leben 98 Prozent der Bayern gerne in diesem Land. 97 Prozent machen dafür die Schönheit der Landschaft verantwortlich. Das ist ein Hinweis darauf, dass die Rücksichtnahme auf unsere natürlichen Ressourcen notwendig ist.“, erklärte Martin Huber.

Auch die weit überwiegende Mehrzahl der Gäste sah das so und gab auf die Frage nach der Zukunft der bayerischen Natur mit 48 Prozent zur Antwort, dass diese noch stärker geschützt werden müsse. 37 Prozent sagten dies ebenfalls, gaben jedoch zu Bedenken, dass die wirtschaftliche Entwicklung dabei möglich bleiben müsse.

Martin Huber wies auf seine Vorschläge zur Reduzierung des Flächenverbrauchs hin. Hier seien jetzt auch die Kommunen im Boot. „Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass es den Willen der Kommunen braucht, Brachflächen wiederherzustellen und dafür auf Neubauten zu verzichten. Wir wollen die kommunale Planungshoheit nicht einschränken, müssen aber bei der Flächenversiegelung was tun!“, so Huber.

Abschließend machte Huber deutlich, dass es sich bei „Heimat“ niemals um Stillstand handle. Es gebe Herausforderungen in Bayern, wie etwa in der Pflege, bei der Digitalisierung oder der Integration. Ein Bayer lasse sich aber niemals entmutigen. „Wer fest in seiner Heimat verwurzelt ist kann auch offen auf andere zugehen. Dazu gehört auch eine gute Portion bayerische Gelassenheit, unsere liberalitas bavariae!“, so Huber.

Die Ergebnisse der TED-Umfragen finden Sie hier.

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Dr. Martin Huber MdL

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