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Grund und Boden sind nicht vermehrbar - Flächenversiegelung wirksamer ausgleichen

14.10.2015 | Mühldorf/Altötting

Die Flächenversiegelung beträgt in Bayern 18 Hektar pro Tag. Neben der Vermeidung des Flächenverbrauchs sorgt der Freistaat Bayern mit der Kompensationsverordnung für einen qualitätsvollen Ausgleich. Zwei Referentinnen aus dem Bayerischen Umweltministerium stellten sich auf Einaldung von Martin Huber, MdL den Fragen von Landwirten und Bürgermeistern beim Pauli-Wirt in Mühldorf.

Der Alt-Neuöttinger Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 14.10.2015 über die Infoveranstaltung von Dr. Martin Huber, MdL zum Thema "Landschaft erhalten - Flächenverbrauch beschränken".

"Immer mehr Straßen, immer mehr Gewerbegebiete, immer mehr verbaute Bereiche - wie der Staat mit dem Thema "Flächenversiegelung" umzugehen gedenkt, darüber haben die Regierungsdirektorinnen Elke Oettinger und Ursula Schuster vom bayerischen Umweltministerium am Montagabend informiert. Im Gasthaus Pauliwirt klärten sie auf Einladung von MdL Dr. Martin Huber (CSU) rund 50 Landwirte und weitere Zuhörer darüber auf, was es mit der sogenannten Kompensationsverordnung auf sich hat. (...)"

Den interessierten Landwirten und Bürgermeistern ging es vor allem darum, dass auch die Ausgleichsmaßnahmen nicht übermäßig Flächen beanspruchen. Es wurde nach Möglichkeiten gefragt, Flächen an Bahndämmen oder das Straßenbegleitgrün als Ausgleich zu nutzen. Dies müsse man im Einzelfall prüfen, denn es gehe vor allem um die Qualität des Ausgleichs, so Ursula Schuster vom Umweltministerium. Die Kompensationsverordnung sieht gerade vor, bereits vorhandene geschützte Flächen noch höherwertiger zu machen. Dafür würde dann quantitativ weniger Fläche für den Ausgleich benötigt.

Die Kompensationsverordnung gilt allerdings nur beim Bauen im Außenbereich, nicht jedoch im Bauleitplanverfahren innerhalb von Gemeinden. Hier müsse die Gemeinde laut Bezirksrat Veit Hartsperger genau hinschauen. Planer würden oft mehr Flächen als Ausgleich vorsehen, als benötigt würden.

Ein Thema war darüber hinaus die dingliche Sicherung. Gerade ältere Bauherren würden sich schwer tun, weil sie ihren Nachfolgern so hohe Lasten der Sicherung von Ausgleichsflächen und deren Pflege nicht aufbürden wollten. Hier gilt "Wenn der Eingriff beendet ist, braucht es auch keinen Ausgleich mehr", so Schuster. Allerdings müsse man schon sicherstellen, dass die Ausgleichsmaßnahmen auch wirken und die Qualität der Böden zunehme.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Dr. Martin Huber MdL

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