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"Wir müssen über die Bildung in die Herzen und Köpfe der Menschen hinein"

07.12.2015
Godel Rosenberg und Martin Huber
Godel Rosenberg und Martin Huber

Godel Rosenberg hält auf Einladung von Martin Huber, MdL einen beeindruckenden Vortrag über sein Leben als Pressesprecher von Franz Josef Strauß und als heutiger Repräsentant Bayerns in Tel Aviv.

Die Juden waren 1.900 Jahre auf alle Erdteile verstreut. Jetzt haben sie ihren eigenen Staat zurück, den sie mit aller Kraft verteidigen. Godel Rosenberg lieferte bei seinem Besuch in Altötting ein beeindruckendes Zeugnis ab, wie es die jüdische Bevölkerung in Israel geschafft habe, ein souveränes, tolerantes und freies Land zu werden. Endlich sei man in der eigenen Heimstatt keine Minderheit mehr, sondern die Mehrheit in einem blühenden Land. Dies liege vor allem daran, dass man selbst angepackt hätte. "Wenn Sie jemandem etwas Gutes tun wollen, schenken Sie ihm keinen Fisch, sondern eine Angel." Dies sei die Devise für die Bewohner des Staates Israel gewesen, die inzwischen alle Probleme eines Staates - die Ernährung, das Wasser und die Sicherheit - gelöst hätten. 

Dass Israel jeden Tag Terror und Attacken ausgeliefert sei, stellte Godel Rosenberg nicht in Abrede. Allerdings sei die Sicherheit dennoch gewährleistet. Um dem Terror und der Intoleranz der islamischen Welt zu begegnen, müsse man die Akzeptanz fördern. Dies ist laut Godel Rosenberg nur mit Herzens- und Wissensbildung möglich. Er gebrauchte das englische Wort "education", das sich nicht nur auf die Vervielfachung des Wissens auf verschiedenen Gebieten und das Erlernen verschiedener Fertigkeiten und Fähigkeiten bezieht. Er meint damit insbesondere die "Herzensbildung", die bereits den Kindern Toleranz und Respekt beibringt. Rosenberg: „Wir müssen über die Bildung in die Herzen und Köpfe der Menschen hinein.“

Israel habe es trotz der Feindschaften mit den Nachbarstaaten geschafft, dass die Mehrheit gegenüber der Minderheit in Toleranz und Respekt lebt. Godel Rosenberg ist stolz darauf, in dem einzigen Rechts- und Sozialstaat und der einzigen Demokratie im Nahen Osten zu leben. Dies wird auch in seinem Buch "Strauß und sein Jude" deutlich, das er zu Ehren seines ehemaligen Vorgesetzten Franz Josef Strauß geschrieben hat. "Strauß war ein Großer". Er habe mit großer Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein Politik betrieben und von ihm habe er viel gelernt, was er noch heute jeden Tag anwenden könne, so Rosenberg.




Dr. Martin Huber MdL

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