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Risiko als Chance sehen – Israel als Vorbild bei der Förderung von Start-Ups

01.03.2016
Martin Huber übergibt eine Silicium-Scheibe der Firma Wacker an Dr. Dan Shaham
Martin Huber übergibt eine Silicium-Scheibe der Firma Wacker an Dr. Dan Shaham

Schnellere Entscheidungsprozesse, mehr Mut bei Großprojekten, mehr Offenheit bei der Datennutzung und neue Finanzierungswege für Start Ups – die Wege der Zukunft wurden klar benannt beim Treffen von Vertretern großer Mittelstandsunternehmen aus Burghausen mit dem israelischen Generalkonsul Dr. Dan Shaham.

Am Montag 29. Februar fand das gemeinsame Treffen auf Einladung von Landtagsabgeordnetem Dr. Martin Huber und der Wirtschaftsförderungs-gesellschaft Burghausen statt. Ziel dieser gemeinsamen Diskussions-veranstaltung war es, Chancen und Möglichkeiten für eine bessere Zusammenarbeit in den Themenbereichen Digitalisierung und Industrie 4.0 zwischen Bayern und Israel zu auszuloten.

Dr. Dan Shaham betonte, dass Partnerschaft mehr ist als nur Handel. „Bayern und Israel haben ein großes Potenzial an neuen Produkten und neuen Ideen. Wir haben beide aber auch große Herausforderungen zu stemmen – insbesondere wenn es um die Konkurrenz der neuen Märkte in China und Afrika geht.“ Die verstärkte Vernetzung der bayerisch-israelischen Wirtschaftsbeziehungen sei ein wichtiger Baustein in dieser Partnerschaft, um weiterhin stark zu bleiben und neue Märkte zu erschließen.

„Die israelischen Wirtschafts- und Unternehmensstrukturen machen eine enorm wachsende Start-up Szene in Israel möglich. Große Unternehmen suchen in Tel Aviv geradezu die Start-Ups mit tollen Ideen, um sie zu fördern. Dazu müssen wir in Bayern auch kommen.“, so Dr. Martin Huber. Das bestätigten auch die Vertreter der Mittelstandsunternehmen. Gerade der Mittelstand sei das beste Beispiel für den Erfolg von Eigeninitiative und Eigenverantwortung.

Im weiteren Verlauf der Gespräche wurde deutlich, dass sich mittelständische Unternehmen und die Start-Up-Szene noch besser vernetzen müssen. Ziel hierbei sollte es sein, eine  Finanzierungskultur zu schaffen, bei welcher beide Seiten stärker profitieren können. Hier biete der Freistaat Bayern bereits jetzt gute Rahmenbedingungen.

Die Mittelstandsunternehmen nutzten den Besuch des israelischen Generalkonsuls, um neue Kontakte zu knüpfen. Dr. Dan Shaham sagte zu, Einzelheiten zu Partnern und Projekten in Israel zur Verfügung zu stellen. Der Weg in die Zukunft der israelisch-bayerischen Wirtschaftsbeziehungen ist also geebnet.

Dr. Martin Huber MdL

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Telefax : 089 4126 1969
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