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Datenschutzgrundverordnung in Kraft – Bayern erleichtert Vereinen den Umgang mit den neuen Datenschutzregeln

06.06.2018
Alexandra H.  / pixelio.de
Alexandra H. / pixelio.de

„Die Bayerische Staatsregierung hat dafür gesorgt, dass bei einem Erstverstoß gegen die neuen Regelungen noch keine Bußgelder drohen. Gegen sogenannte Abmahn-Anwälte, die rechtsmissbräuchlich abmahnen und abkassieren wollen, geht die Staatsregierung konsequent vor.“, erklärt Landtagsabgeordneter Martin Huber. „Kein Verein, kein Handwerksbetrieb und keine Arztpraxis muss Bußgelder befürchten, wenn sie aus Unkenntnis erstmals datenschutzrechtliche Bestimmungen verletzt haben.“

Darüber hinaus müssten von Amateursportvereinen oder Musikkapellen keine Datenschutzbeauftragte benannt werden. Damit gebe man der Datenschutzgrundverordnung ein vereins- und mittelstandsfreundliches Gesicht und sorge dafür, dass es kein überbordendes Bürokratiemonster werde.

Martin Huber betont, dass die Regelungen, die es in Zukunft zu beachten gibt, die bisherigen Datenschutzrichtlinien nicht in hohem Maße übersteigen. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) stellt kleinen Unternehmen und Vereinen Handreichungen zur Verfügung, um ihnen die wesentlichen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung kompakt und verständlich darzulegen. Diese Papiere können unter https://www.lda.bayern.de/de/kleine-unternehmen.html abgerufen werden.

„Datenschutz ist wichtig. Deshalb sind gewissen Regelungen nötig. Wir wollen dafür sorgen, dass es gerade den ehrenamtlich Tätigen und den kleineren mittelständischen Unternehmen leichter gemacht wird, mit den Datenschutzregeln umzugehen.“, so Huber.

Dr. Martin Huber MdL

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