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Bayern soll umweltfreundlichster Wirtschaftsstandort der Welt werden

Arbeitskreis Umwelt (AKU) der CSU beschließt Leitantrag

06.12.2018 | München

Der Arbeitskreis Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) der CSU mit seinem Landesvorsitzenden Martin Huber, MdL hat auf seiner Landesversammlung einen umfangreichen Leitantrag behandelt und beschlossen. Die angestrebten Maßnahmen sollen dazu beitragen, Bayern zum umweltfreundlichsten Wirtschaftsstandort der Welt zu machen. Vorgestellt wurde der Leitantrag von Landesvorsitzendem Martin Huber und seinen Stellvertretern Anja Weisgerber, MdB und Martin Ehrenhuber, der auch Landesvorsitzender des Arbeitskreises Energiewende (AKE) ist.

Der Leitantrag bündelt eine ganze Reihe von Maßnahmen. Die bayerische Verfassung soll einen Zusatz erhalten: Nämlich dass der Freistaat nicht nur ein Rechts-, Kultur, Sozialstaat sei, sondern auch ein „ökologischer Staat“. Die Vermeidung zu großen Flächenverbrauchs soll dabei mit hineingeschrieben werden. „Die Versiegelung von Flächen hat deutliche Auswirkungen auf die natürliche Schönheit und Funktionsfähigkeit der Natur. Der Boden benötigt als endliche Ressource einen besonderen Schutz. Staat, Gemeinden und Körperschaften des öffentlichen Rechts haben deshalb die Aufgabe, durch effiziente Flächennutzung und nachhaltige Siedlungsentwicklung natürliche Landschaften vor Zersiedelung zu schützen und eine Flächenkreislaufwirtschaft zu ermöglichen“, so soll es laut Antrag künftig in der Verfassung stehen.

Ein eigene „Plastik- und Recycling-Strategie“ soll dem Land helfen, langfristig komplett ohne unnötige Verpackungen auszukommen. Ein „geschlossener Stoffkreislauf in der Industrie“ soll etabliert werden. Auf Bundesebene soll ein neues Verpackungsgesetz angeschoben werden, das beispielsweise in Zellophan verpacktes Obst und Gemüse verbietet. Dahinter steht die Vision eines „plastikneutralen Bayerns“: Der Handel dürfe in Zukunft „nur so viel Einweg-Plastik verwenden, wie auch im Sinne einer Stoffstrombilanz wiederverwertet werden kann“.

Dabei betont AKU-Chef Huber, dass es keineswegs nur darum geht, dem aktuellen Zeitgeist zu folgen. „Wir müssen einfach die Bedeutung des Themas für die heutige und kommende Generation sehen“, fordert er. Im Arbeitskreis seien eine Menge Fachleute vertreten, die sich seit langem und überzeugt für Müllvermeidung, Natur- und Klimaschutz einsetzen. Der Unterschied zur politischen Konkurrenz bestehe freilich darin, Umwelt und Wirtschaft nicht gegeneinander zu stellen, sondern gemeinsam zu denken.



Den kompletten Leitantrag gibt es hier als Download:

https://www.csu.de/common/csu/content/csu/hauptnavigation/partei/parteiarbeit/aku/20181201_Beschluss_AKU_Leitantrag.pdf

Dr. Martin Huber MdL

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