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Geschlossener Stoffkreislauf in der Industrie: Forschungsdesign steht, Uni-Ausschreibung läuft, Projektstart im September

MdL Martin Huber informiert: Besprechung im Umweltministerium klärt letzte Details

02.06.2019 | München/Altötting

Das vom Bayerischen Landtag auf Antrag von Landtagsabgeordnetem Martin Huber beschlossene Forschungsprojekt zu geschlossenen Stoffkreisläufen in der Industrie kann demnächst konkret starten. Bei einer Besprechung im Umweltministerium am 29. Mai, an dem neben Martin Huber auch Vertreter des Umweltministeriums, des Landesamts für Umwelt (LfU) und InfraServ-Geschäftsführer Bernhard Langhammer teilnahmen, wurden letzte Details zur Umsetzung besprochen, wie MdL Martin Huber mitteilt.

In den bisherigen Gesprächen wurden organisatorische Punkte und die Beteiligung der Industrie besprochen. So liegt die Projektleitung für das Vorhaben beim Landesamt für Umwelt (LfU). Über das Landesamt startet demnächst auch die Ausschreibung an die Universitäten, die aufgerufen sind, sich bis Mitte Juli an das LfU zurückzumelden. Bei entsprechender Beteiligung und Auswertung der Rückmeldungen kann im September mit den konkreten Studien begonnen werden. Angedacht ist auch ein Kick-Off für das Vorhaben im Oktober/November vor Ort im Chemiepark Gendorf. Auch die Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Bayern und der chemischen Industrie sind mittlerweile fest vereinbart. Konkret orientiert sich das Forschungsvorhaben an folgenden vier Arbeitspaketen:

 

a)    Analyse der grundsätzlich verfügbaren Plattformtechnologien zur Schließung von Wasserkreisläufen

b)    Bewertung der Technologien nach ökonomischen und gesamtökologischen Kriterien

c)    Potentialanalyse anhand des realen Standorts Chemiepark Gendorf mit seinen Modellprozessen: Herstellung von Fluorpolymeren, Herstellung von Produkten auf Ethylenoxidbasis sowie Herstellung chlorierter Polymere

d)    Umsetzung konkreter, noch zu definierender geförderter Pilotvorhaben auf Basis der Ergebnisse aus den Modulen a bis c unter Beteiligung der chemischen Industrie

 

„Es freut mich, dass nun sämtliche Vorüberlegungen abgeschlossen sind und ein umfassendes Forschungsdesign für die Projektstudie erstellt werden konnte. Auch wenn es bei dem Forschungsprojekt nicht nur um PFOA geht, so zeigt gerade auch die jüngste Diskussion bei uns im Landkreis,  wie wichtig die weitere Erforschung und Verbesserung von technischen Möglichkeiten zur Vermeidung von Stoffaustritten in der chemischen Industrie ist“, erklärt Martin Huber.

Dr. Martin Huber MdL

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