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Kreisvorstandsitzung mal anders...

Online-Abgeordnetengespräch mit Landtagsabgeordnetem Dr. Martin Huber und dem Bayerischen Bauernverband

27.11.2020 | Bayerischer Bauernverband
oben von links: BBV-Geschäftsführer Veit Hartsperger, Kreisobmann Anton Föggl, Johann Huber, MdL Dr. Martin Huber unten von links: stv. Kreisobmann Richard Straubinger, Thomas Schächner, Sprecher Arge Jagd Ulrich Haizinger
oben von links: BBV-Geschäftsführer Veit Hartsperger, Kreisobmann Anton Föggl, Johann Huber, MdL Dr. Martin Huber unten von links: stv. Kreisobmann Richard Straubinger, Thomas Schächner, Sprecher Arge Jagd Ulrich Haizinger

Anfang dieser Woche traf sich die Vorstandschaft des BBV-Kreisverbandes Altötting, via PC zu einem Onlinemeeting um mit dem regionalen Landtagsabgeordneten Dr. Martin Huber über aktuelle Themen der Land- und Forstwirtschaft zu sprechen.

„Aufgrund von Corona sind derzeit keine Präsenzversammlungen möglich, aber die Betriebsführung auf den Höfen geht unvermindert weiter und durch die Pandemie sind neben den ohnehin schon hohen Auflagen und Vorschriften weitere Sorgen und Schwierigkeiten hinzugekommen“, so BBV-Kreisobmann Anton Föggl.

 

So staut es sich derzeit aufgrund von Coronafällen in den Schlachthöfen. Neben Schließungen fehlen zahlreiche, vorwiegend osteuropäische Mitarbeiter in der Zerlegung und Verarbeitung. Vor allem Schweine können derzeit nicht zeitgemäß geschlachtet werden, sie wachsen aber in den Ställen weiter und lagern Fett ein, das dann enorme Preisabzüge  in der Vermarktung bringt. Somit können die bereits geborenen Ferkel nicht in die Schweineställe, da diese noch nicht frei sind. Der Abgeordnete sagte zu, sich in den Ministerien für längere und flexiblerere Arbeitszeiten, in den noch offenen Schlachteinrichtungen, stark zu machen.

 

Kreisbäuerin Maria Reichenspurner wies zudem auch auf die Problematik der Afrikanischen Schweinepest hin, die auch die Exportvermarktung, vor allem nach China zum Erliegen brachte. Auch sprach er die derzeitige Verfahrenspraxis der Tiertransporte an. Hier sprach sich Martin Huber für eine Europäische Lösung aus, um nationale Schlupflöcher zu schließen.

 

Diskutiert wurde auch über die Einführung von Verbraucherampeln und über Molkereien die einen Ausstieg aus der Anbindehaltung bereits in 2023 gegenüber ihren Milchlieferanten ausgesprochen haben. Hier befürchtet der Bauernverband einen weiteren drastischen Strukturbruch mit zahlreichen Betriebsaufgaben im Milchsektor.

 

Zum Mercosurabkommen meinte der Abgeordnete, dass die Freihandelsabkommen künftig noch stärker auf einheitliche Standards abzielen sollten. Zur bevorstehenden Erneuerung der 380 kV-Leitung von Pirach nach Pleinting, durch die TenneT TSO GmbH, sollten Huber zufolge vorwiegend staatliche Flächen zum Einsatz kommen. Auch die Themen Jagd und Forst wurden intensiv behandelt.

 

Außerdem betrifft auch das Thema Internet und Mobilfunk den Ländlichen Raum und die Landwirtschaft. Hier soll es gerade in Bayern weitere Förderprogramme geben, um im internationalen Vergleich aufzuholen.

Den kompletten Artikel auf der Seite des Bayerischen Bauernverbandes finden Sie hier.

 

 

Dr. Martin Huber MdL

Maximilianeum
81627 München
Telefon : 089 4126 2969
Telefax : 089 4126 1969
E-Mail  : martin.huber@csu-landtag.de