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MdLs Heckner und Dr. Huber: Berufsschule Altötting nimmt am Modellprojekt "Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge" teil

07.07.2015
(c) chipdealer.de
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München/Altötting(af). Die Berufsschule Altötting wird ab dem kommenden Schuljahr am Modellprojekt "Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge" teilnehmen. Dies teilen die heimischen Landtagsabgeordneten Ingrid Heckner und Dr. Martin Huber mit.


"Für eine gelungene Integration von jugendlichen Asylbewerbern und Flüchtlingen sind Ausbildung und Berufsvorbereitung von entscheidender Bedeutung. Deshalb freut es uns sehr, dass wir hier in Altötting daran mitarbeiten können, passgenaue Angebote zu entwickeln", so die beiden Abgeordneten in einer ersten Reaktion.

Das Modellprojekt, das von der Stiftung Bildungspakt Bayern zusammen mit dem Bayerischen Bildungsministerium und der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw) ins Leben gerufen wurde, startet im September und wird über vier Schuljahre laufen. Stimmkreisabgeordnete Heckner hatte sich in den vergangenen Wochen sowohl im Kultusministerium bei Staatssekretär Georg Eisenreich als auch beim Hauptgeschäftsführer der vbw, Bertram Brossardt, für den Standort Altötting stark gemacht - mit Erfolg. "Mit dem Projekt unterstützen und optimieren wir die engagierte Arbeit der bayerischen Berufsschulen", so die Abgeordnete weiter. 

Momentan werden in Bayern an rund 80 Berufsschulen jugendliche Asylbewerber und Flüchtlinge in etwa 260 speziellen Klassen auf einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben vorbereitet. Für diese Jugendlichen wurde ein zweijähriges, bundesweit beachtetes Modell entwickelt: In den Modellklassen findet im ersten Jahr eine besondere Sprachförderung und im zweiten Jahr eine zusätzliche Berufsvorbereitung statt. 

"Ein Ziel des neuen Ansatzes ist es, schulisch beeinflussbare Faktoren für einen erfolgreichen Übergang der Jugendlichen in eine duale Ausbildung oder den ersten Arbeitsmarkt auszumachen und zu analysieren", erläutert Heckner. Und Dr. Huber ergänzt: "Anhand der gewonnenen Informationen sollen Unterrichtskonzepte für die jugendlichen Flüchtlinge und Asylbewerber weiterentwickelt und die jungen Menschen so noch gezielter gefördert werden." 

Ein wissenschaftlicher Beirat begleitet das Projekt mit seiner Expertise, insbesondere im Hinblick auf berufspädagogische Gesichtspunkte, Spracherwerb und interkulturelle sowie psychologische Aspekte. Erkenntnisse aus dem Projekt werden während der gesamten Laufzeit kontinuierlich an Schulen und Lehrkräfte weitergegeben und fließen in deren Arbeit vor Ort ein.

Dr. Martin Huber MdL

Maximilianeum
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Telefax : 089 4126 1969
E-Mail  : martin.huber@csu-landtag.de